Hafärattä Gschicht
Entstehungsgeschichte der Guggemusig Hafä-Rattä Lachen / AltendorfUnsere heutige Guggemusig Hafä-Rattä Lachen/Altendorf entstand aus den beiden Guggemusigen Oberseehöckler Lachen und der Nachtpfunzlä Altendorf.
Gründungsgeschichte Guggemusig Oberseehöckler Lachen: Anlässlich des "Chline Zyschtig" 1977 ertönten unversehens Gugger-Klänge aus Richtung Hotel Bären als Konkurrenz zu den alljährlich spielenden zehn jungen Musikanten die auf einer Lastwagenbrücke des Wurstzuges sassen. Kurz entschlossen sind sich die Hobby-Gugger einig: Lachen braucht eine eigene Guggenmusig. Es wurden Adressen angeschrieben, damit der seit Jahren bestehende harte Kern durch musikbegeisterte Fasnächtler erweitert und richtig organisiert werden sollte. Am 3. Juni 1977, erfolgte die Gründungsversammlung im Restaurant Alpenrösli Lachen. Nach einer Zeit intensiver Guggerproben, erfolgte am 6. Januar 1978 der langersehnte Erstauftritt. Mit einem eher kleinen musikalischen Repertoire, aber mit viel Applaus, wurde durch die erste kurze Fasnacht musiziert. Die Gründungs-GV fand am 4. März 1978 im Hotel Al Porto Lachen mit 30 Mitglieder statt, an welcher die Statuten gutgeheissen wurden. Sie sahen unter anderem vor, dass nur fasnachtsverückte, angefressene, durchhaltewillige und fröhliche Gugger aufgenommen werden. Der erste Präsident war Initiant und Gründer Ernst Schuler, musikalischer Leiter war Peter A. Mark. Während der Fasnacht 1989 wurde Fredy Hitz Präsident und Roland Mangold übernahm die musikalische Leitung. Gründungsgeschichte Guggemusig Nachtpfunzlä Altendorf: Die Fusion zur Guggemusig Hafä-Rattä L / A: Nach einigen Verhandlungen mit der GM Echo vom Hirschloch aus Galgenen und der GM Oberseehöckler aus Lachen und einem ersten Zusammentreffen mit einer Delegation der GM Oberseehöckler am 15.04.1991, entschlossen sich die Nachtpflunzlä an der ausserordentlichen GV im Juni 1991 und mit den Lachnern zu fusionieren, denn auch sie hatten mit den gleichen Problemen zu kämpfen, wie die Nachtpfunzlä in den vorangehenden Jahren; keine neuen Mitglieder, mangelhafte Beteiligung der "aktiven" Mitglieder. An der Fasnacht 1992 versuchten wir das Zusammenspiel (Verlobung) der beiden Vereine und einige altbewährte Gugger nutzten diesen Umbruch für einen Austritt. Die Heirat wurde dann an der Fasnacht 1993 mit einem offiziellen "Rattä-Fäscht" gefeiert. Die etwas gar lockeren Altendörfler integrierten sich gut in die Organisation der Lachner, die zuvor als etwas "schtier" verschrien waren - die Mischung macht's eben aus. Die offizielle Fusionsversammlung fand übrigens am 29. August 1992 in der Lachner Skihütte auf Altendörfler Boden statt und nahm bisher nur in Altendorf gekannte Ausmasse an. Für rauchende Köpfe sorgte das Auswahlprozedere des neuen Namens. Der neue Vorstand entstand aus einem guten Gemisch der beiden alten Vorstände. Als Präsident wurde Walti Ricklin, als Vizepräsident Andreas Knobel und als musikalischer Leiter weiterhin Roland Mangold gewählt. Als erstes Kostüm wurde das "Fusionsgwändli" genäht, weitere folgten. Heute sind wir an allen offiziellen und wesentlichen Fasnachtsanlässen der beiden Gemeinden anzutreffen. Wir nehmen auch an Fasnachtsanlässe in der ganzen Schweiz sowie auch im näheren Ausland teil. Auch im Sommer sind wir immer wieder anzutreffen, mit Rollen unter den Füssen am Roll In (Lachen), mit dem Kochlöffel in der Hand am Lachner Seenachtsfest oder auch schon an der Altendörfler Chilbi. |


